22 | 02 | 2019

Kurzmeldungen-Trend, 22.02.2019

10-Tage-Vorhersage für Deutschland

von Freitag, 22.02.2019 bis Freitag, 01.03.2019
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Dienstag, 19.02.2019, 11:47 Uhr


Meist ruhiges, aber relativ mildes Spätwinterwetter ohne nennenswerten Niederschlag und ohne markante Wetterereignisse.

Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 26.02.2019,
Am Freitag vielfach stark bewölkt und vor allem im Osten und Südosten etwas Regen, in den Kamm- und Gipfellagen der östlichen Mittelgebirge und am östlichen Alpenrand ein wenig Schnee. Im Südwesten und Westen größere Wolkenauflockerungen und in der zweiten Tageshälfte teils sonnig. Höchsttemperatur zwischen 7 bis 11 Grad im Osten und 11 bis 15 Grad im Westen. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Samstag im Osten noch Wolkenfelder, sonst überwiegend klar. Tiefstwerte 5 bis 0, ganz im Osten sowie in den östlichen Mittelgebirgen und an den Alpen bis -4 Grad.Am Samstag im Westen und Süden, am Sonntag auch in der Mitte viel Sonne. Im Norden und Osten noch Wolkenfelder, aber trocken. Höchstwerte an beiden Tagen bei Sonne 10 bis 15, bei Bewölkung, an der See sowie im östlichen Bergland 6 bis 11 Grad. Dabei meist schwachwindig. In den Nächten gering bewölkt oder klar. Im Norden und Westen mit 5 bis 0 Grad meist frostfrei, im Osten und Süden Abkühlung auf +1 bis -5 Grad.Am Montag und Dienstag im Norden und zum Teil auch in der Mitte wieder mehr Wolken, aber kaum Regen. Nach Süden zu heiter, vor allem an den Alpen auch länger sonnig. Höchsttemperaturen im Norden und in der Mitte 5 bis 11, im Westen und Süden mit Hilfe der Sonne 8 bis 14 Grad. Meist schwacher Wind aus nördlichen bis östlichen Richtungen. In den Nächten im Norden und in der Mitte Wolkenfelder, nach Süden hin meist klar. Tiefsttemperaturen 5 bis 0, bei längerem Aufklaren +1 bis -3 Grad.

Trendprognose für Deutschland,
von Mittwoch, 27.02.2019 bis Freitag, 01.03.2019,


Wahrscheinlich leicht unbeständig, geringe Niederschläge, im östlichen Bergland und an den Alpen in Schnee übergehend. Dabei zurückgehende Temperaturen. Tagsüber meist nur einstellige Temperaturmaxima, in den Nächten wieder durchweg frostig.

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Biikebrennen

Mehr über das traditionelle Volksfest aus dem hohen Norden erfahren Sie im heutigen Thema des Tages.

Am heutigen 21. Februar kommt es in Nordfriesland, wie jedes Jahr, zu einem traditionellen Brauch - dem sogenannten "Biikebrennen". Wie, noch nie gehört? Da sind Sie sicher nicht allein. Nein, es handelt sich hierbei nicht um einen Rechtschreibfehler und es werden keine Fahrräder verbrannt. Das nordfriesische Wort "Biike" bedeutet im hochdeutschen "Bake", bezeichnet also ein festes Seezeichen zur räumlichen Orientierung in Gewässern. So findet man Baken sowohl an der Küste als auch in Binnengewässern zur Navigationshilfe für Boote und Schiffe. Teilweise stellen Baken aufgrund ihrer individuellen Gestaltung sogar Wahrzeichen bestimmter Regionen dar - wie beispielsweise die Mühlenbake von Swinemünde oder die Kugelbake von Cuxhaven. Im Gegensatz zu Leuchttürmen sind Baken generell unbefeuert, sieht man einmal vom heutigen Brauchtum in Nordfriesland ab.

Das traditionelle Volksfest mit Feuerbrauch, dessen Ursprung vermutlich im Mittelalter liegt, sollte ursprünglich böse Geister vertreiben und die neue Saat schützen. Auf den Inseln (Halligen) entwickelte sich aber alsbald eine tiefere Bedeutung. So markierte der Petritag (Festtag Petri Stuhlfeier in Antiochien am 22. Februar) den Auftakt der jährlichen Walfangsaison, die seit Martini (11. November) von der Winterpause unterbrochen war. Mit dem Anzünden der Baken an den Stränden wurden die Seemänner verabschiedet und das Licht des Feuers sollte ihnen noch möglichst lange sichereres Geleit geben.

Entgegen primitiver Leuchtbaken aus früheren Zeiten werden heutzutage meist alte Weihnachtsbäume und Gestecke zum Verbrennen aufbewahrt oder die Gelegenheit zum Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern genutzt. Inzwischen ist das Biikebrennen als immaterielles Kulturerbe in Deutschland aufgenommen worden und hat sich teilweise bis zur Ostseeküste ausgebreitet. Es ersetzt in den Gegenden, wo es begangen wird, teilweise die weiter verbreiteten Osterfeuer. Ähnliche Bräuche mit entsprechend unterschiedlichen Bezeichnungen gibt es auch in anderen Gebieten Deutschlands (Hüttenbrennen/Eifel, Funkenfeuer/Schwaben, etc.).

Treue Anhänger des Brauches finden heute an der Nordsee recht passable Wetterverhältnisse vor. Bei einem mäßigen Westwind, der das Funkensprühen lebhaft, aber nicht unberechenbar macht, wird es zwar bewölkt jedoch meist trocken sein. Die Temperatur liegt stabil bei rund 6 Grad.

Um den oben schon erwähnten Petritag (22. Februar), den Festtag der römisch katholischen Kirche, der an die Berufung des Apostels Petrus zum Lehramt in der Kirche erinnert, ranken sich zahlreiche Bauernregeln. So stellte der Tag seit jeher ein wichtiges Datum für landwirtschaftliche Wetterbeobachtungen dar.

Beispiele:

"Gefriert es in der Petersnacht, dann auch noch lange das Eise kracht."

"Ist es mild und nach Petri offen der Bach, kommt auch kein großes Eis mehr nach."

"Schließt Petrus die Wärme auf und der Matthias (24. Februar) dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh."

Daran wird schon ersichtlich, dass sich die Aussagen teilweise widersprechen. Generell ist der Mehrwert von Bauernregeln, die sich lediglich auf einen Tag beziehen, nur gering. Für bare Münze genommen, könnte man bezogen auf das aktuelle Wettergeschehen den Winter in weiten Teilen des Landes also bereits für beendet erklären. Doch Vorsicht! Zum Wochenende kündigt sich im Osten und Süden ein Streifschuss kälterer Luft aus Nordwestrussland an. Bei Aufklaren "drohen" in diesem Zusammenhang verbreitet mäßige Nachtfröste zwischen -5 und -10 Grad. Wie war das noch mit Petrus und Matthias?

Dipl.-Met. Robert Hausen

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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Aktuelle Isobarenkarten

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Der 15-Tage-Temperaturtrend umfasst eine Vorhersage für die Tageshöchst- und Tiefsttemperaturen der Tage 5 bis 15. Dabei gilt der Ausgabetag (heute) als erster Tag.

Die Temperaturwerte gelten typischerweise für die unteren und mittleren Lagen der Regionen, in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen sind niedrigere - und

besonders im Winter bei Inversionswetterlagen - teils auch höhere Temperaturen möglich.

Der 15-Tage-Temperaturtrend wird auf Basis des mittelfristigen Vorhersagesystems des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) berechnet, wobei das

Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in 7 RegioWärmstes Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungennen (Nordwesten, Nordosten, Osten, Westen, Mitte, Südosten,

Südwesten) unterteilt wird. Die Vorhersage berücksichtigt Prognoseunsicherheiten, die bei mittelfristigen Vorhersagen eine große Rolle spielen. Daher ist es bei Prognosen, die sich bis z

um fünfzehnten Tag erstrecken, sinnvoll einen Bereich anzugeben, in dem sich die Temperatur wahrscheinlich bewegen wird. Da diese Spanne bis einschließlich des vierten Tages in der

Regel sehr klein ist, beginnt der 15-Tage-Temperaturtred erst am fünften Tag.

Der Bereich, in dem sich die Tageshöchsttemperatur wahrscheinlich bewegen wird ist in den Abbildungen orangerot dargestellt, der Bereich für die Tagestiefsttemperatur in blau.

Gerade gegen Ende des Vorhersagezeitraums kann es vorkommen, dass es zu einer Überschneidung dieser beiden Bereiche kommt. Dieser Überschneidungsbereich ist violett markiert. 

Trend (5. bis 15. Tag)

Trendvorhersage Mecklenburg-Vorpommern  

10 Tage trent vom 25.02.19 bis 07.03.2019 

Region Nordost Tageshöchsttemperatur Tagestiefsttemperatur
25.02.19 8 bis 12 -2 bis 1
26.02.19 7 bis 12 -1 bis 3
27.02.19 9 bis 14 -1 bis 3
28.02.19 8 bis 13 1 bis 5
01.03.19 7 bis 12 1 bis 7
02.03.19 8 bis 13 1 bis 7
03.03.19 7 bis 13 1 bis 7
04.03.19 7 bis 13 1 bis 6
05.03.19 6 bis 12 0 bis 6
06.03.19 6 bis 12 0 bis 5
07.03.19 6 bis 12 0 bis 6

Der 15-Tage-Temperaturtrend

Temperaturtrend für Deutschland für 15. Tag

Tageshöchst- und Tagestiefsttemperaturen  in Grad Celsiu

2009-2019

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