25 | 01 | 2021

Kurzmeldungen-Trend, 24.01.2021

10-Tage-Vorhersage für Deutschland

von Sonntag, 24.01.2021 bis Sonntag, 31.01.2021
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Donnerstag, 21.01.2021, 13:50 Uhr

Wechselhaft mit schauerartigen Niederschlägen, in den Niederungen teils Schnee, teils Regen, im Bergland als Schnee und dort winterlich. Am Mittwoch im Südwesten, ab Donnerstag auch weiter nordöstlich Milderung.

Vorhersage für Deutschland bis Donnerstag, 28.01.2021,

Am Sonntag wechselnd, meist jedoch stark bewölkt und vor allem in der Osthälfte zeitweise Niederschlag. Dabei bis in tiefere Lagen Schneeregen, oberhalb 200-400 m durchweg Schnee, örtlich Glätte. In der Westhälfte und später auch an den Alpen kaum Flocken oder Tropfen und einige Auflockerungen. Nasskalt mit Temperaturmaxima zwischen 1 und 4 Grad, im Breisgau bis 6 Grad. Oberhalb 500-600 m meist leichter Dauerfrost. Mäßiger bis frischer Wind aus Südwest bis West, im südlichen Bergland mit Sturmböen.

In der Nacht zum Montag stark bewölkt und von Westen her bis in tiefere Lagen etwas Schneefall. Im Osten und Norden bis auf wenige Schneeschauer meist trocken. Bei Tiefsttemperaturen zwischen +1 und -6 Grad häufig Glätte durch Neuschnee oder überfrierende Nässe.

Am Montag im Süden und Südwesten meist stark bewölkt mit schauerartigem Niederschlag, im Bergland oberhalb 300m Schneefall, in den Tälern teilweise Regen. Im Norden und Osten wolkig mit Aufheiterungen und vor allem von Vorpommern bis zum Erzgebirge gelegentlich Schnee- oder Graupelschauer. Höchsttemperaturen zwischen +1 und +4 Grad, im Südosten und im Bergland um 0 Grad. Schwacher bis mäßiger, im Süden teils frischer West- bis Nordwestwind mit Sturmböen im Bergland.

In der Nacht zum Dienstag weitere Schneeregen- und Schneeschauer. Abkühlung auf +1 bis -5 Grad, örtlich darunter. Verbreitet Glättegefahr.

Am Dienstag wechselnde bis starke Bewölkung und vor allem im Norden und Osten noch einzelne Schnee- oder Graupelschauer. Gegen Abend im Südwesten aufkommender Niederschlag. In tiefen Lagen teils Regen, sonst Schneefall. Höchstwerte zwischen -1 Grad im mittleren Bergland und +4 Grad an der Mosel. Schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind.

In der Nacht zum Mittwoch Ausbreiten der Niederschläge bis zur Mitte. Dabei anfangs längere Zeit Schneefall. Im Nordosten meist trocken. +1 bis -5 Grad.

Am Mittwoch im Westen und Süden sowie in der Mitte stark bewölkt und zeitweise Niederschlag, im Südwesten bis in die höchsten Lagen in Regen übergehend, sonst meist als Schnee. Im Nordosten kaum Schnee und ein paar Auflockerungen. Höchsttemperaturen +1 bis +4 Grad, im Südwesten bis +5 Grad. Schwacher bis mäßiger, im Südwesten teils frischer Südwestwind, sonst Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

In der Nacht zum Donnerstag weitere Niederschläge, im Südwesten meist Regen, sonst Schneefall mit Glättegefahr. Abkühlung auf 0 bis -4 Grad, im Südwesten und Westen frostfrei bei +1 bis +3 Grad. Am Donnerstag im Norden und Osten anfangs teils kräftiger Schneefall, abends und in der Nacht zum Freitag meist in Regen übergehend. Auch sonst Niederschläge, die meist bis in die Hochlagen in Form von Regen fallen. Höchsttemperaturen zwischen 0 Grad in Ostvorpommern und +8 Grad am Oberrhein. Tiefstwerte nachts zwischen -3 Grad in Ostvorpommern und +4 Grad im Südwesten.


Trendprognose für Deutschland, von Freitag, 29.01.2021 bis Sonntag, 31.01.2021,
Von Freitag bis Sonntag weiter unbeständig und gebietsweise Regen, im Nordosten vorübergehend auch Schnee. Tagestemperaturen zwischen +1 Grad in Ostvorpommern und +8 Grad am Oberrhein. In den Nächten Tiefstwerte zwischen -2 Grad im Nordosten und +5 Grad im Südwesten. Zeitweise mäßiger Südwestwind, im Nordosten teils aus Südost bis Ost.

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O du mein Tief

GORAN, HAKIM, IREK und JUSSUF - Tiefdruckgebiete beeinflussen in den letzten Tagen und auch dieses Wochenende unser Wetter. Dabei wird feuchte und kalte Luft polaren Ursprungs nach Deutschland geführt.

Auf der aktuellen Wetterkarte tummeln sich über Europa jede Menge Tiefdruckgebiete. Hochdruckgebiete findet man aktuell nur über dem Nahen Osten und Afrika sowie über dem Atlantik. Die Tiefdruckgebiete bringen uns abwechslungsreiches und auch winterliches Wetter. Über dem Norden Europas zapfen sie nämlich polare Luftmassen an und lenken diese über das Nordmeer und die Nordsee auch zu uns nach Deutschland. Auf dem Weg über die Meere feuchtet sich die Luft an und so kommt es immer wieder zu Regen und Schneefällen, die kurzzeitig auch mal kräftiger sein können.

Aus den großen Tiefdruckgebieten entstehen immer wieder kleinere Randtiefs und so ändert sich auch ständig der Luftdruck über uns. Diese Druckunterschiede werden in der Natur durch Wind ausgeglichen und so ist es nicht verwunderlich, dass es in Deutschland zeit- und gebietsweise windig bis stürmisch ist. Erst vergangenen Donnerstag sorgte Tief GORAN für verbreitet stürmische Böen, im Norden auch teils orkanartige Böen bis ins Tiefland (siehe: https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2021/1/21.html).

Dieses Wochenende wird also tiefdruckgeprägt mit vielen Wolken und wiederholten Schneefällen. Dabei fällt am Samstag in den tiefsten Lagen noch überwiegend Regen oder Schneeregen, am Sonntag sinkt die Schneefallgrenze mit der einsickernden kühleren Luft meist bis in tiefe Lagen. Dazu weht über dem Süden und der Mitte ein lebhafter westlicher Wind. Dieser kann bevorzugt im Bergland den gefallenen Schnee verwehen. Im Norden ist der Wind weitgehend schwach unterwegs und wechselt häufiger die Richtung.

Auch zu Beginn der neuen Woche ändert sich an der generellen Lage wenig. Immer wieder gelangt feuchte Luft ins Land, die für meist leichte Schneefälle oder Schauer, aber eben verbreitet Glätte sorgt. Dazu frischt der westliche Wind wiederholt auf. Erst in der zweiten Wochenhälfte wölbt sich ausgehend vom Hoch über dem Atlantik ein Rücken bis zu den Britischen Inseln, der dann langsam ostwärts schwenkt. Mit ihm setzt sich wieder mildere, aber nicht weniger feuchte Luft durch und es setzt teils bis in die hohen Lagen der Mittelgebirge Tauwetter ein.

Dipl.-Met. Jacqueline Kernn

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Aktuelle Isobarenkarten

http://www.met.fu-berlin.de/de/wetter/maps/emtbkna.gif

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Der 15-Tage-Temperaturtrend umfasst eine Vorhersage für die Tageshöchst- und Tiefsttemperaturen der Tage 5 bis 15. Dabei gilt der Ausgabetag (heute) als erster Tag.

Die Temperaturwerte gelten typischerweise für die unteren und mittleren Lagen der Regionen, in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen sind niedrigere - und

besonders im Winter bei Inversionswetterlagen - teils auch höhere Temperaturen möglich.

Der 15-Tage-Temperaturtrend wird auf Basis des mittelfristigen Vorhersagesystems des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) berechnet, wobei das

Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in 7 RegioWärmstes Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungennen (Nordwesten, Nordosten, Osten, Westen, Mitte, Südosten,

Südwesten) unterteilt wird. Die Vorhersage berücksichtigt Prognoseunsicherheiten, die bei mittelfristigen Vorhersagen eine große Rolle spielen. Daher ist es bei Prognosen, die sich bis z

um fünfzehnten Tag erstrecken, sinnvoll einen Bereich anzugeben, in dem sich die Temperatur wahrscheinlich bewegen wird. Da diese Spanne bis einschließlich des vierten Tages in der

Regel sehr klein ist, beginnt der 15-Tage-Temperaturtred erst am fünften Tag.

Der Bereich, in dem sich die Tageshöchsttemperatur wahrscheinlich bewegen wird ist in den Abbildungen orangerot dargestellt, der Bereich für die Tagestiefsttemperatur in blau.

Gerade gegen Ende des Vorhersagezeitraums kann es vorkommen, dass es zu einer Überschneidung dieser beiden Bereiche kommt. Dieser Überschneidungsbereich ist violett markiert. 

Trend ( 5 bis 10 Tage )

Temperatur- und Niederschlagstrend für die Station Schwerin
Erläuterung: Die Trendvorhersage beschreibt, in welchem Rahmen sich Temperatur und Niederschlag/Schneefall entwickeln werden.
Dazu werden mehrere Vorhersagen berechnet, die möglichst alle potenziell zu erwartenden Entwicklungen umfassen sollen.
Die Darstellungen fassen zusammen, in welchem Bereich 50%, 80% bzw. 100% dieser Vorhersagen liegen.  

Erläuterung der Trendvorhersage (Grafik), 50%80 und 100% Verteilung der einzelnen Vorhersage auf Farben (Quelle DWD)

 In seltenen Fällen kann die tatsächliche Wetterentwicklung auch außerhalb des 100%-Bereiches sein.

2009-2021

Unwetterwarnungen

 

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