15 | 12 | 2019

Kurzmeldungen-Trend, 15.12.2019

10-Tage-Vorhersage für Deutschland

von Sonntag, 15.12.2019 bis Sonntag, 22.12.2019
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Donnerstag, 12.12.2019, 12:46 Uhr

Am Sonntag unbeständig, anfangs noch teils stürmisch und mild. Danach meist ruhiges Wetter, an den Alpen zeitweise föhnig. Weiterhin mild bis sehr mild.

Vorhersage für Deutschland bis Donnerstag, 19.12.2019,

Am Sonntag häufig stark bewölkt oder bedeckt, zwischendurch aber auch einige Auflockerungen. Sonst zeitweise, teils auch länger andauernder Regen. Im östlichen und nördlichen Bergland zunächst Schnee, von Südwesten her aber steigende Schneefallgrenze. Tageshöchstwerte im Süden und Westen 8 bis 13 Grad, im Oberrheingraben stellenweise noch milder. Sonst 5 bis 9 Grad. Weiterhin mäßiger bis frischer, zeit- und gebietsweise stürmisch auffrischender Südwestwind.

In der Nacht zum Montag vor allem in der Mitte und im Westen noch zeitweise Regen. Temperaturrückgang auf 8 bis 2 Grad. Nachlassender Wind.

Am Montag im Süden zunehmend aufgelockert bewölkt und trocken, an den Alpen zeitweise sonnig und föhnig. Sonst meist stark bewölkt, von den mittleren Landesteilen allmählich etwas nach Norden ausweitend etwas Regen. Höchstwerte meist 6 bis 11 Grad, im Süden bis 14 Grad, bei Föhn an den Alpen auch darüber. Im Norden mäßiger, in Böen frischer, an den Küsten starker, sonst meist nur schwacher Wind aus Südwest bis Südost, an den Alpen Föhn und Sturmböen aus Süd auf den Gipfeln.

Nachts im Nordwesten und Norden zeitweise etwas Regen, nach Süden zu aufgelockert, ganz im Süden auch gering bewölkt, örtlich Nebel. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad, im Süden örtlich leichter Frost.

Am Dienstag im Westen und Norden viele Wolken, gebietsweise Regen. Sonst teils aufgelockert bis gering bewölkt, teils auch länger trüb durch Nebel oder Hochnebel. Höchstwerte bei Nebel kaum 5 Grad, sonst 7 bis 13 Grad, bei längerem Sonnenschein bzw. bei Föhn um 15 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Süd bis Südost, im Nordwesten böig auffrischend, an den Alpen Föhn mit Sturmböen auf den Bergen.

Nachts im Südosten teils gering oder aufgelockert bewölkt, teils neblig trüb. Sonst meist stark bewölkt, bevorzugt im Westen und Norden gebietsweise Regen. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad, im Südosten örtlich leichter Frost.

Am Mittwoch im Süden und Südosten wolkig, örtlich neblig trüb, vor allem Richtung Alpen mehr Sonne, trocken. Sonst stark bewölkt, gebietsweise etwas Regen, im Nordwesten auch Schauer. Höchstwerte 7 bis 13 Grad, am Alpenrand örtlich milder, bei Dauernebel kälter. Im Norden in Böen vorübergehend starker westlicher Wind, sonst meist schwacher Wind aus Südost bis Südwest.

Nachts auch im Norden meist trocken und auflockernde Bewölkung, ansonsten teils gering bewölkt, teils neblig trüb. Tiefstwerte 6 bis -2 Grad.

Am Donnerstag im Westen und Norden wolkig, aber meist trocken. Ansonsten gebietsweise längere Zeit neblig trüb, vor allem an den Nordrändern der Mittelgebirge und an den Alpen aber auch zeitweise sonnig. Höchstwerte 7 bis 12 Grad, bei Dauernebel kälter, mit Sonne milder. Nachts im Westen wolkig, aber meist trocken, sonst teils gering bewölkt, teils trüb durch Nebel oder Hochnebel. Tiefstwerte 6 bis -2 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Freitag, 20.12.2019 bis Sonntag, 22.12.2019,

Von Freitag bis Sonntag unterschiedlich bewölkt, gelegentlich etwas Regen, in den Niederungen teilweise auch länger neblig trüb. Vor allem an den Nordrändern der Mittelgebirge und an den Alpen ab und zu auch mal Sonne. Insgesamt etwas kühler als bisher, nachts bei aufgelockerter Bewölkung leichter Frost.

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... Und das Ringen beim Klimagipfel geht weiter

Eigentlich sollte die Weltklimakonferenz in Madrid schon gestern zu Ende sein, doch weil in den wichtigen Punkten keine Einigung erzielt wurde, gehen die Verhandlungen heute in die Verlängerung.

Am 6. Dezember, zu Beginn der COP 25, wurde an dieser Stelle schon über den diesjährigen Klimagipfel berichtet (Link siehe unten). Das Abschlussplenum, das eigentlich für den gestrigen Freitagabend geplant war, wurde jedoch verschoben: Zu weit liegen die Vorstellungen der einzelnen Staaten auseinander, wie und wie schnell Klimaschutz betrieben werden soll. Und eine Einigung ist noch immer nicht in Sicht.

Heute Vormittag legte die chilenische Präsidentschaft einen Textentwurf vor, der vergangene Nacht erarbeitet wurde. Die Reaktionen darauf waren alles andere als positiv: Im Plenarsaal wurde er von der Mehrheit als unzureichend zurückgewiesen, Vertreter verschiedener Umwelt- und Entwicklungsorganisationen äußerten sich schockiert über die schwachen Klimaschutzambitionen. Man sei an einem Kipppunkt der Konferenz, heißt es; andere reden gar von einem Scheitern.

Nach Einschätzung der Nichtregierungsorganisationen sind die bisherigen Ergebnisse in keinem der zentralen Verhandlungsthemen annähernd zufriedenstellend. Es drohe der Rückfall hinter das Pariser Klimaabkommen - von einer Anhebung der Ambitionen, also der Anstrengungen der Klimaschutzanstrengungen könne nicht im Ansatz die Rede sein.

Vor allem in folgenden Fragen besteht Uneinigkeit:

- Wie wird der Handel von Klimaschutzgutschriften geregelt (Stichwort "Carbon markets" im Artikel 6 des Pariser Abkommens)? Dabei geht es grob gesagt darum, dass Staaten auch in anderen Ländern in den Klimaschutz investieren können, um damit ihre eigene Bilanz aufzubessern. Doppelzählungen und Gutschriften aus vergangenen Jahren gelten dabei jedoch als "Schlupflöcher" bzw. Klimaschutz-kontraproduktiv.

- Soll die Einhaltung der nationalen (derzeit freiwilligen) Klimaziele überprüft werden und wie?

- Wer zahlt die Schäden durch den Klimawandel?

Derzeit erscheint es als gut möglich, dass Teile der Differenzen ungeklärt auf die kommende Klimakonferenz 2020 in Glasgow verschoben werden.

Für einen kurzfristigen Hoffnungsschimmer hatte am Freitagmorgen die Nachricht gesorgt, dass sich die EU grundsätzlich auf Klimaneutralität bis 2050 geeinigt habe. Zwar haben sich mittlerweile neben der EU weitere Länder das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden, jedoch zeigen sich Staaten wie Brasilien, Saudi-Arabien, Russland oder die USA nach wie vor als "Bremser" bei Klimaschutzbemühungen.

Prof. Johan Rockström, Direktor am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung forderte einen großen Wurf von der Staatengemeinschaft: "Wir müssen anerkennen, dass das Budget für Treibhausgase begrenzt ist - und die Zeit ebenso". Auch das diesjährige Motto des Klimagipfels "Time for Action" machte diese Dringlichkeit deutlich.

Nun scheint sich jedoch einmal mehr zu bewahrheiten, was UN-Generalsekretär Antonio Guterres schon zu Beginn der Konferenz bemängelte: "Was fehlt, ist der politische Wille".

Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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Aktuelle Isobarenkarten

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Der 15-Tage-Temperaturtrend umfasst eine Vorhersage für die Tageshöchst- und Tiefsttemperaturen der Tage 5 bis 15. Dabei gilt der Ausgabetag (heute) als erster Tag.

Die Temperaturwerte gelten typischerweise für die unteren und mittleren Lagen der Regionen, in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen sind niedrigere - und

besonders im Winter bei Inversionswetterlagen - teils auch höhere Temperaturen möglich.

Der 15-Tage-Temperaturtrend wird auf Basis des mittelfristigen Vorhersagesystems des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) berechnet, wobei das

Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in 7 RegioWärmstes Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungennen (Nordwesten, Nordosten, Osten, Westen, Mitte, Südosten,

Südwesten) unterteilt wird. Die Vorhersage berücksichtigt Prognoseunsicherheiten, die bei mittelfristigen Vorhersagen eine große Rolle spielen. Daher ist es bei Prognosen, die sich bis z

um fünfzehnten Tag erstrecken, sinnvoll einen Bereich anzugeben, in dem sich die Temperatur wahrscheinlich bewegen wird. Da diese Spanne bis einschließlich des vierten Tages in der

Regel sehr klein ist, beginnt der 15-Tage-Temperaturtred erst am fünften Tag.

Der Bereich, in dem sich die Tageshöchsttemperatur wahrscheinlich bewegen wird ist in den Abbildungen orangerot dargestellt, der Bereich für die Tagestiefsttemperatur in blau.

Gerade gegen Ende des Vorhersagezeitraums kann es vorkommen, dass es zu einer Überschneidung dieser beiden Bereiche kommt. Dieser Überschneidungsbereich ist violett markiert. 

Trend ( 5 bis 10 Tage )

Trendvorhersage Mecklenburg-Vorpommern  

10 Tage trent vom 15.12.2019 bis 25.12.2019

Region Nordost Tageshöchsttemperatur Tagestiefsttemperatur
15.12.19 5 bis 9 1 bis 5
16.12.19 7 bis 10 3 bis 7
17.12.19 7 bis 10 3 bis 6
18.12.19 6 bis 10 1 bis 6
19.12.19 4 bis 8 0 bis 5
20.12.19 5 bis 10 1 bis 6
21.12.19 5 bis 10 1 bis 6
22.12.19 4 bis 9 1 bis 6
23.12.19 3 bis 9 0 bis 6
24.12.19 2 bis 9 -1 bis 6
25.12.19 1 bis 9 -2 bis 6

Der 15-Tage-Temperaturtrend

Temperaturtrend für Deutschland für 15. Tag

Tageshöchst- und Tagestiefsttemperaturen  in Grad Celsiu

2009-2019

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