28 | 09 | 2021

Kurzmeldungen-Trend, 25.09.2021

10-Tage-Vorhersage für Deutschland

von Donnerstag, 30.09.2021 bis Donnerstag, 07.10.2021
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Montag, 27.09.2021, 13:22 Uhr

Leicht unbeständig mit Regen oder Regenschauern, an der See windig bis stürmisch, in den Alpen im Verlauf Föhnsturm. Sehr mild, teils warm.

Vorhersage für Deutschland bis Montag, 04.10.2021,

Am Donnerstag im Norden und Nordwesten aus starker Bewölkung zeitweise etwas Regen. An den Alpen bei dichterer Quellbewölkung örtlich kurze Schauer möglich. Sonst heiter bis wolkig und trocken.

Höchstwerte 14 bis 20 Grad. In der Nordhälfte mäßiger, in Böen teils starker Südwestwind mit steifen bis stürmischen Böen an der See, auflandig auch Sturmböen.

In der Nacht zum Freitag über der Nordwesthälfte meist stark bewölktund zeitweise Regen, im Nordseeumfeld länger anhaltend und teils kräftig. In der Südosthälfte gering bewölkt oder klar, niederschlagsfrei,

gebietsweise Nebel. Abkühlung auf 7 bis 2 Grad in der Südhälfte, sonst 12 bis 6 Grad. An der Nordsee Sturmböen.

Am Freitag im Norden und Westen weiter dicht bewölkt und zeitweise etwas Regen, an der Nordsee Schauer, kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Sonst erneut heiter bis wolkig und trocken.

Temperaturanstieg auf 15 bis 22 Grad mit den höchsten Werten am Oberrhein. Im Norden und Westen mäßiger und stark böiger Wind um Süd. An der See sowie im höheren Bergland Westdeutschlands steife,

in Nordfriesland auch stürmischen Böen. Sonst schwachwindig.

In der Nacht zum Samstag von Rheinland-Pfalz und dem Saarland bis zur Nordsee und nach Schleswig-Holstein erneut aufkommende starke Bewölkung mit Regen. Sonst wolkig oder gering bewölkt,

nach Osten und Südosten auch klar, niederschlagsfrei. Örtlich Nebel. Temperaturminima im Norden und Nordwesten 14 bis 9 Grad, sonst 11 bis 4 Grad. An der Nordsee weiter windig bis stürmisch.

Am Samstag vom Norden in den Südwesten dicht bewölkt und etwas Regen. Sonst zunächst freundlich und teils länger sonnig. Im Tagesverlauf über den Bergen Quellbewölkung, im Nordwesten langsam

abklingende Niederschläge. Höchstwerte in der Südosthälfte 19 bis 24 Grad, sonst 15 bis 20 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind um Süd, im Süden aus Ost. Dabei an der Nordsee und im höheren

Bergland steife Böen, auf exponierten Gipfeln Sturmböen.

In der Nacht zum Sonntag in der Nordwesthälfte wolkig oder stark bewölkt und gebietsweise Regen oder Regenschauer. Im Süden und Osten wolkig oder gering bewölkt, meist niederschlagsfrei.

Tiefstwerte in der Nordhälfte 14 bis 9 Grad, sonst 11 bis 5 Grad.

Am Sonntag im Westen Bewölkungsaufzug, sonst wechselnd oder gering bewölkt und vor allem nach Osten zu länger sonnig. Gebietsweise, bevorzugt über dem Bergland, Schauer und einzelne Gewitter möglich.

Temperaturmaxima 17 bis 25 Grad. Auf den Alpengipfeln Föhnsturm, sonst bei mäßigem Süd- bis Südostwind an der Nordsee und im höheren Bergland einzelne steife Böen.

In der Nacht zum Montag von Westen ostwärts ausgreifende dichte Bewölkung und vom Südwesten bis zur Nordsee aufkommende schauerartige Niederschläge. Im Osten und Südosten gering bewölkt,

teils klar. Temperaturminima 14 bis 5 Grad.

Am Montag im Osten und Südosten freundlich, teils länger sonnig, trocken. Sonst wolkig oder stark bewölkt und zeitweise etwas Regen, von Südwesten intensivierend. Temperaturanstieg auf 16 bis 23 Grad.

Auf den Alpengipfeln zunächst weiter Föhnsturm. Auch sonst bei mäßigem Süd- bis Südostwind im höheren Bergland und an der See einzelne steife Böen.

In der Nacht zum Dienstag auch im Osten Bewölkungsverdichtung und aufkommender, teils kräftiger Regen. Im Westen und Südwesten im Verlauf nachlassend bzw. abklingend und Wolkenauflockerungen.

Temperaturtiefstwerte 12 bis 5 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Dienstag, 05.10.2021 bis Donnerstag, 07.10.2021,
Bei wechselnder bis starker Bewölkung unbeständig mit Regen und Regenschauern, teils kräftig. An der See und in den Hochlagen der Berge windig bis stürmisch. Höchstwerte 15 bis 21 Grad,

Tiefstwerte 12 bis 5 Grad.

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Tag des Schals

Heute ist in den USA der Tag des Schals. Da wir unweigerlich auf den Winter zusteuern, beleuchten wir heute die etwas weiteren Aussichten und schauen, wann der Schal in Deutschland voraussichtlich gebraucht wird.

Aktuell ist es sehr mild. Bei einer Frühtemperatur von 11 bis 16 Grad muss der Schal nicht dabei sein. Auch tagsüber denkt man bei Höchstwerten von um oder über 20 Grad nicht an Winterkleidung.

Aber der Herbst schreitet voran, die ersten Blätter fallen von den Bäumen, es ist zunehmend neblig und die Tage werden merklich kürzer. Der Winter kommt also, wenn auch noch mit kleinen Schritten.

In dieser Woche ist der Bedarf an Winterkleidung gering. Zwar werden die Nächte allmählich frischer, aber Frost ist noch keiner in Sicht. Lediglich in Bodennähe kann sich in der Nacht zum Freitag über der

Südosthälfte des Landes leichter Frost mit Werten bis -1 Grad einstellen. Grund dafür sind die westlichen bis südwestlichen Winde, die milde Atlantikluft zu uns wehen.

An der eher westlich geprägten Strömung ändert sich auch zu Beginn der nächsten Woche nicht viel. Die Temperatur bleibt also auf einem milden Niveau. In der zweiten Wochenhälfte kann sich

(allerdings je nach Modell unterschiedlich) in der Höhe etwas kühlere Luft aus Nordeuropa zu uns schieben. Bei bis zu -2 Grad in 850 hPa (ca. 1500 m) könnte es einen deutlichen Rückgang der Temperatur geben,

allerdings wäre Frost immernoch kein Thema.

Der Blick auf die langfristigen Trends bis zum Ende des Monats Oktober lässt eine eher milde Witterung erkennen. Die Anomalie der Temperatur sowohl am Boden als auch in 850 hPa (Abweichung der Modelle

zum Klimamittel) liegt fast ausschließlich im positiven Bereich. Für Süddeutschland gibt es in der letzten Oktoberwoche einen schwachen Trend hin zu etwas kühlerer Witterung, ein Wintereinbruch ist aber auch

da nicht zu erkennen.

Die Langfristtrends des EZMW (Europäisches Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersage) deuten für den November einen Schwung zu normal temperiertem Wetter an. Dezember und Januar sind nach den

Trends aber schon wieder milder als im langjährigen Klimamittel. Aus diesen groben Trends lässt sich der Einsatz eines Schals freilich schwer ableiten. Sicher ist aber: Insgesamt wird es kühler. Man könnte also

die mit der Zeitumstellung am 31.10. wieder gewonnene Stunde nutzen, um die Wintersachen aus den hintersten Ecken zu holen, es eilt aber aller Voraussicht nach nicht.

Dipl.-Met. Jacqueline Kernn

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Aktuelle Isobarenkarten

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Der 15-Tage-Temperaturtrend umfasst eine Vorhersage für die Tageshöchst- und Tiefsttemperaturen der Tage 5 bis 15. Dabei gilt der Ausgabetag (heute) als erster Tag.

Die Temperaturwerte gelten typischerweise für die unteren und mittleren Lagen der Regionen, in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen sind niedrigere - und

besonders im Winter bei Inversionswetterlagen - teils auch höhere Temperaturen möglich.

Der 15-Tage-Temperaturtrend wird auf Basis des mittelfristigen Vorhersagesystems des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) berechnet, wobei das

Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in 7 RegioWärmstes Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungennen (Nordwesten, Nordosten, Osten, Westen, Mitte, Südosten,

Südwesten) unterteilt wird. Die Vorhersage berücksichtigt Prognoseunsicherheiten, die bei mittelfristigen Vorhersagen eine große Rolle spielen. Daher ist es bei Prognosen, die sich bis z

um fünfzehnten Tag erstrecken, sinnvoll einen Bereich anzugeben, in dem sich die Temperatur wahrscheinlich bewegen wird. Da diese Spanne bis einschließlich des vierten Tages in der

Regel sehr klein ist, beginnt der 15-Tage-Temperaturtred erst am fünften Tag.

Der Bereich, in dem sich die Tageshöchsttemperatur wahrscheinlich bewegen wird ist in den Abbildungen orangerot dargestellt, der Bereich für die Tagestiefsttemperatur in blau.

Gerade gegen Ende des Vorhersagezeitraums kann es vorkommen, dass es zu einer Überschneidung dieser beiden Bereiche kommt. Dieser Überschneidungsbereich ist violett markiert. 

Trend ( 5 bis 10 Tage )

Temperatur- und Niederschlagstrend für die Station Schwerin
Erläuterung: Die Trendvorhersage beschreibt, in welchem Rahmen sich Temperatur und Niederschlag/Schneefall entwickeln werden.
Dazu werden mehrere Vorhersagen berechnet, die möglichst alle potenziell zu erwartenden Entwicklungen umfassen sollen.
Die Darstellungen fassen zusammen, in welchem Bereich 50%, 80% bzw. 100% dieser Vorhersagen liegen.  

Erläuterung der Trendvorhersage (Grafik), 50%80 und 100% Verteilung der einzelnen Vorhersage auf Farben (Quelle DWD)

 In seltenen Fällen kann die tatsächliche Wetterentwicklung auch außerhalb des 100%-Bereiches sein.

2009-2021

Unwetterwarnungen

 

  Radarbild           

aktueller Radarfilm Deutschland

  Europa-Meteoalarm    

     

Deutschlandkarte mit dem Tageswert des Waldbrand-Gefahrenindex WBI, heute